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Hier gibt es einen kleinen Ausblick auf die "externen" Blickwinkel der Welt - alles, was man von außen sehen und bewundern kann. Von außen, damit ist der Weltraum gemeint, der erste Annäherungspunkt für spekulative Besucher fremder Welten...

 

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Kleines Observatorium

Momentan kann ich leider nur einen kleinen grafischen Leckerbissen bieten. In stundenlanger Fummelarbeit habe ich mit meinem berühmt-berüchtigten Grafikprogramm des Namens Xyz (*grins* keine Schleichwerbung hier :-) ) ein Abbild des Sonnensystems von Kinthara angefertigt. Ich sage Abbild, da die Maße garantiert nicht stimmen. Perspektivische Verzerrungen sind eben keine Ausrede für alles. Nun, dieses Bild ist bestimmt ein Fall für Maus- und Klickfetischisten. Und für die, die nicht zu dieser Gruppe gehören: viel Vergnügen beim Betrachten :-).

 

Kintharas Sonnensystem

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Kinthara und das Sonnensystem

 

 Das gesamte Planetensystem kreist um eine Sonne Sol-artigen Typs mit demselben Lichtspektrum wie die irdische Sonne.

Sha' hani

Unter dem Vi-En'dhakar-Namen Sha'hani wird sie schon in uralten Sternenkarten verzeichnet. Dieser Name ist eine Abwandlung der Worte shara hanil , die soviel bedeuten wie "aus Mund und Zunge". Die Bezeichnung bezieht sich auf die legendäre Schöpfung der Sonne, die die Drachengöttin Yindith mit ihrem Maul und Zunge geformt und dann ausgespien haben soll.

Chesanyi

Nächster Planet zur Sonne ist der glutflüssige Chesanyi, "Der Glühende". Seine Oberfläche besteht aus größtenteils geschmolzenem Gestein. Von Kinthara aus ist er nicht sichtbar.

Kavli

Zweiter Planet im System ist der kupferrote Kavli, "Der Wächter", dessen Bildnis am östlichen Himmel auf- und untergeht, und der in der Winterzeit hin und wieder als mattroter Punkt am Horizont zu erkennen ist.

Kinthara und ihre Monde

Kinthara, "Die Gesegnete", ist der dritte Planet des Systems mit drei Monden.

Der größte Mond, Yogunna, "Blutstein", ist blutrot und besitzt eine Oberfläche aus rotem, stark reflektierendem Stein, weshalb dieser Mond das reflektierte Sonnenlicht sehr stark und rot spiegelt. Dieser Mond besitzt ein System aus drei seperaten Ringen, die mit gleicher Geschwindigkeit um sie herum rotieren. Äußerster und innerster Ring sind smaragdgrün, der mittlere rot. Zwischen diesen dicken Ringen sind hin und wieder silbrige, hauchdünne Streifen zu erkennen. Yogunna ist stark vulkanisch aktiv und trägt eine vertikale, tiefe Schlucht auf seiner Oberfläche, in deren Tiefen die stärkste vulkanische Aktivität stattfindet. Yogunnas starkes, rotes Licht durchtränkt die Nächte ihrer vollen Phasen mit einem blutigen Schein. Solche Nächte stehen unter dem "Blutmond" und haben für viele eine besondere, spirituelle und mystische Bedeutung.

Der mittelgroße Mond, Yendriel, "Goldperle", schimmert golden und hat keine markanten kennzeichnen auf seiner Oberfläche. Sein Licht ist sehr schwach, und so ist er stets nur als schwaches Geisterbild zu erkennen. es gibt Anzeichen dafür, daß Yendriel eine Atmosphäre besitzt. Sein türkisblauer und grüner Äquatorgürtel scheint eine Zone aus Vegetation darzustellen.

Lial, der "Zwerg", der kleinste Mond, ist silbrig grau und gleicht von Größe und Erscheinung dem irdischen Mond.

Der Schleier

Die Herkunft des Schleiers ist umstritten. manche behaupten, er sei der Überrest einer Explosion, der sich um Kinthara herum erstreckt. Tatsächlich ist er in jeder Nacht sichtbar. Seine wogenden und schillernden Regenbogenfarben sind Nacht für Nacht ein atemberaubendes Spektakel. Für die Kintharaner ist er das Symbol von ewigem Wandel und dem Fortlauf der Zeit.

Elyessa

Außerhalb der Sphäre der drei Monde und Kintharas kreist weit außen die marmorierte Kugel eines Gasriesen, der von acht Monden verschiedener Größe umkreist wird. Der Riese trägt den Namen Elyessa, "Augenstein", wegen seiner marmorierten Zeichnung, die an ein Drachenauge erinnert. Seine acht Monde sind:

Nor, Shahor, Shania, Tiv, Tivela, Dar, Seku und Lim.

Von Kinthara aus sind nur drei der acht Monde (Nor, Tivela und Lim) als Lichtpunkte zu erkennen. Über die Beschaffenheit dieser Monde ist nichts bekannt. Elyessa selbst ist in klaren Nächten durch ein starkes Teleskop sehr klar und deutlich zu sehen, mit bloßen Augen jedoch nur als verschwommener, blaugrüner Fleck.

Shuguni

Weit außerhalb befindet sich schließlich der letzte Planet, Shuguni, "Türwächter", der von Kinthara aus aber nicht zu erkennen ist. Angeblich handelt es sich hierbei ebenfalls um einen Gasriesen mit Monden, die ihn umkreisen. Von seinen Monden ist auf dieser Darstellung keiner zu sehen. Da Shuguni selbst unter den besten Voraussetzungen kaum zu sehen ist, bleibt die Existenz oder gar die Anzahl seiner Monde rein spekulativ.

Wieder müssen wir uns auf die ältesten Legenden stützen, die von zwei Monden berichten: dem regenbogenbunten Inshoya (dieses Wort bedeutet auf Dhakan "Regenbogen") und dem dunklgrünen Oian.

Anyula

Es wird noch die Existenz eines weiteren, unsichtbaren Planeten vermutet, der auf einer weiten, schmalen Elipse das System durchkreist und hin und wieder die Bahn der Planeten schneidet. Wo er aber zu suchen ist, und wo er sich zur Zeit befindet, ist unbekannt. Es ist nicht einmal erwiesen, daß er wirklich existiert, und deswegen trägt er den Namen Anyula, "Der Unsichtbare". Anyula besitzt uralten, vergessenen Aufzeichnungen zufolge ein Ringsystem aus weitgezogenen Ringen und drei Monde darin:

Xenida, Xaarish und Yicca.

Der Virun-Nebel

Dieser violett schimmernde Nebel ist in sehr klaren Nächten von Kinthara aus mit dem bloßen Auge zu erkennen. Seine genaue Herkunft ist genauso unbekannt wie die des Schleiers. Im Gegensatz zu diesem verändert der Nebel jedoch seine Form nicht.

Die Milchstraße

Die von Kinthara aus sichtbare Milchstraße ist der von Kinthara aus zu sehende Teil eines galaktischen Spiralarms. Von welcher Galaxis er jedoch stammt, weiß wohl niemand...

Kometen und andere veränderliche Himmelskörper

Kintharas Sonnensystem bekommt durchaus seinen Anteil an Kometen und anderen Kleinigkeiten ab. Allerdings verhindern diverse Einflüsse und Kräfte, daß herunterfallende Meteoriten oder vorbeiziehende Kometen allzu viel Schaden anrichten. Der jährliche "Frühlingssternenregene" beispielsweise, ein Ereignis, bei dem Gestein und andere Kleinigkeiten wie Eis, Metalle verschiedenster Art, etc. aus Yogunnas Ringen auf Kinthara herabregnen, hätte sonst schon viel mehr Schaden angerichtet.

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Satelliten

Über Kinthara schweben zwei deutlich sichtbare Objekte:

Stationär über dem Äquator des Hauptkontinents befindet sich der Himmelsspeer, deutlich auch mit dem bloßen Auge sichtbar, wie er von Kinthara als rund zwei bis acht Zentimeter langes Stäbchen aus Licht erscheint - je nach Standort des Betrachters. Der Himmelsspeer scheint sein Aussehen gelegentlich zu verändern und entlang seiner Mitte zu wachsen und zu schrumpfen - ein Phänomen, das so regelmäßig auftritt, daß manche Kalenderstrukturen darauf basieren.

Der Himmelsspeer mit geschlossenen Sonnensegeln

Der Himmelsspeer ist nach dem Wissen der ältesten Legenden ein Himmelskörper, der teilweise gewachsen ist und teilweise gebaut wurde. Wozu das kilometerlange Objekt dient, ist unklar. Es verändert seine Form aufgrund von eigenständigen Bewegungen, bei denen es goldfarbene Segel - scheinbar Sonnensegel, die der Speer der Sone Sha' hani entgegenrichtet - entfaltet. Hier ein Bild in geschlossenem Zustand, der größte Mond Yogunna weit im Hintergrund.

 

Der Himmelsspeer mit geöffneten Sonnensegeln

Wieviel von seiner Segelfläche der Himmelsspeer entfaltet, hängt ganz von der Intensität der Sonneneinstrahlung ab. Auf diesem Bild sind etwa 90 % der Segelfläche zu sehen, die der Speer wahrscheinlich zur Energiegewinnung benutzt. Hier der Mond Yendriel im Hintergrund.

 

Genau auf der gegenüberliegenden Seite des Planeten schwebt der Eisstern, ein anderes obskures Objekt, ebenfalls im geostationären Orbit.

 

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